Freie Wähler danken für Vertrauen

Nach der Kreistagswahl kamen die Freien Wähler am Mittwoch unter der Leitung ihres Vorsitzenden Lars Wicke zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, um das Wahlergebnis zu analysieren und einzuordnen.

Nach der Kreistagswahl kamen die Freien Wähler am Mittwoch unter der Leitung ihres Vorsitzenden Lars Wicke zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, um das Wahlergebnis zu analysieren und einzuordnen.

Zu Beginn richtete Wicke seinen ausdrücklichen Dank an alle Wählerinnen und Wähler, die den Freien Wählern sowohl bei der Kreistagswahl als auch bei den Stadt- und Gemeindewahlen ihr Vertrauen geschenkt haben. Ebenso dankte er allen Kandidatinnen und Kandidaten, die bereit waren, auf den Listen der Freien Wähler anzutreten, sowie den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern im Wahlkampf. „Im Gegensatz zu den etablierten Parteien wird bei uns alles ehrenamtlich organisiert – dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit“, betonte Wicke.

Mit Blick auf das Ergebnis zeigte sich die Freien Wähler insgesamt zufrieden: Zwar habe man einen Sitz im Kreistag verloren, dennoch sei das Resultat angesichts der Vorwahlergebnisse als solide zu bewerten. Zudem handele es sich um das zweitbeste Ergebnis der Freien Wähler seit ihrer Teilnahme an Kreistagswahlen.

Erfreulich seien auch die Ergebnisse auf kommunaler Ebene. In den Städten und Gemeinden, in denen die Freien Wähler angetreten sind, konnten sie Zugewinne in den Stadtverordnetenversammlungen und Gemeindevertretungen erzielen. In ihren Hochburgen habe man das Niveau stabil gehalten und zum Teil deutlich ausgebaut. In Grebenau, Mücke, Freiensteinau, Ulrichstein, Feldatal und Wartenberg stehen die Freien Wähler mit den meisten Stimmen da. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass es weiterhin Regionen gibt, in denen keine eigenen Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt werden konnten und entsprechend geringere Stimmenanteile erzielt wurden.

Auswirkungen auf die Mehrheitsverhältnisse im Kreistag erwarten die Freien Wähler nicht. Es sei davon auszugehen, dass CDU und SPD erneut eine gemeinsame Koalition bilden werden. Dennoch sehen die Freien Wähler auch alternative Gestaltungsmöglichkeiten: Eine Zusammenarbeit aus CDU, Freien Wählern und Grünen sei rechnerisch möglich und politisch vorstellbar.

„Der Ball liegt nun bei der CDU“, so Wicke. „Sie muss entscheiden, ob sie neue Wege gehen und Veränderungen ermöglichen will oder ob sie weiterhin auf das bewährte, aber wenig dynamische Bündnis setzt.“

Die Freien Wähler signalisierten abschließend ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an einer zukunftsorientierten Politik im Kreis mitzuwirken.

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